Together Alone

Album Fave Zeit! Gegen Pop hatte ich eigentlich nie was, also nicht den aus der Dose, sondern guten und zeitlosen. Gibt wenige Bands die das so für mich verkörpern wie Crowded House. Ihr erstes Album erschien schon 1986 und war trotz dem Versuch amerikanischer zu klingen eher zeitgeistig. Schon ab dem zweiten Album schafften sie den Absprung, was zur Folge hat, daß man die vielen Songs seitdem als ausgenommen zeitlos beschreiben kann. Mit diesem Schritt werden sie relevant. Bei Crowded House geht es um Songwriting im eigentlichen Sinne. Funktionierte damals, funktioniert heute, es gibt gar nicht so viele Bands über die man das sagen kann. Together Alone bringt es auf den Punkt, verliere mich heute noch in dem Album. Tut euch einen Gefallen und hört es euch unvoreingenommen an. Man wird belohnt.

Track by Track:

„Kare Kare“ – Der erste Song des Albums, benannt nach dem Strand an dem das Haus steht. Dort wo der größte Teil der Songs entstanden sind und aufgenommen wurden. Ein Song wie das anlandende Wasser an einem Sommerstrand. „We left a little dust on his persian rug.“

„In My Command“ – „I would love to trouble you in your time of need. Lose your way, it’s a pleasure when you’re in my command.“ Mein heimlicher Favorit, G G7/F C/E Dm Dm7/C, da brichste doch zusammen, wer schreibt denn sowas?!! Neil Finn ist der Größte!

„Nails in My Feet“ – Wieder so ein Songwriting-Hammer, ich knie nieder vor so viel Talent. „Sit like a lap dog on a matron’s knee, wear the nails on your feet.“

„Black and White Boy“ – Einer von 3 Rock-Songs auf dem Album, ich vernachlässige das.

„Fingers of Love“ – „Colour is its own reward“

„Pineapple Head“ – Wie kann man das so schreiben? Wiederhole ich mich?

„Locked Out“ – Happy Rock kann auch gut sein.

„Private Universe“ – Lustige Instrumente und Klänge, alleine dieser Strophen Beat, verrückt.

„Walking on the Spot“ – Hach.

„Distant Sun“ – „Seven Worlds will collide, whenever I’m by your side..“ Viel Metaphorik in dem Text. Wieder eine Pop-Perle deluxe.

„Catherine Wheels“ – Großes Songwriting, unendlich schön, ungewöhnliche Akkordstruktur, mit offenem Ende. Puh.

„Skin Feeling“ – Rock-Song von Paul Hester, dem Ex-Drummer, Gott habe ihn selig.

„Together Alone“ – Pure Schönheit nochmal am Ende, Crowded House zahlt Tribut an die Heimat Neuseeland.

All die YouTube Videos sind Schrott oder nicht aussagekräftig, also am Schluß ein Live-Video vom Farewell Konzert 1996. Unkaputtbar.

Entschuldige mich für die Qualität der Videos, aber so lang sich GEMA und YouTube nicht einigen wird es nicht besser werden.
Aber das ist ein anderes Thema.

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