lass es gehen

Ein Album machen. Eine Herkules Aufgabe. Bewundere immer noch alle die das geschafft haben. Dabei gibt es so viele. Ich möchte hier mal zeigen wie viel Arbeit schon in einen einzigen Song reingesteckt wird, nur um ihn in den Status „Vorproduktion“ zu bringen. Ab dieser Produktionsphase ist noch ein ganzes Stück Weg zurückzulegen.

Es geht los mit der Idee. Meistens sitze ich rum, klimper mit der Gitarre und finde ein „Riff“ oder eine Melodie die mir gefällt. Irgendetwas, was mich anspringt. Dann darf ich das nicht vergessen! Gerade Melodien sind so schnell weg wie sie gekommen sind. Ich schwöre, ich habe schon 2x das beste Lied aller Zeiten geschrieben und am nächsten Tag konnte ich mich nicht mehr daran erinnern. Also versuche ich die Ideen schnell festzuhalten. Ich benutze dafür Soundcloud. Wer meinen Account hackt findet dort ne Menge „private“ Clips die vor Peinlichkeit nicht zu übertreffen sind. Viele werden auch zu Recht niemals weiter benutzt, um daraus einen Song zu machen.
Ja, richtig! Hört sich dann meistens an wie von einem Schüler auf seiner ersten Sportzigarette. Was mich daran interessierte war die Melodie, die ich dann schon mit Wörtern ausschmücke, meistens englische die zusammen gesungen überhaupt keinen Sinn ergeben. Habe mir das halt so angewöhnt. Wenn ich nach ein paar Tagen die Idee immer noch gut finde, öffne ich Cubase, die Waffe meiner Wahl. Und dann passiert halt irgendwas und der Klang entsteht. Irgendwie halt. Das ganze wird dann so zusammengeklebt, daß es irgendwie passt. Un da hört es bei mir schon auf. Die Idee ist entwickelt und die ganze Soundschrauberei interessiert mich eigentlich garnicht. Daher auch immer der unglaubliche Sound meiner Songs 😉 Die meiste Zeit benötigt bei mir tatsächlich Idee und Text. Das aufnehmen geht immer recht schnell.
Hier also mein neuester Geistesblitz:

Projekt in Cubase:

Und warum schreibe ich das Alles?! Unterstützt eure Lieblingskünstler! Kauft Produkte und Merch von ihrer Internetseite, geht zu Konzerten. Denn der ganze Prozess des Musikmachens ist unglaublich Zeitaufwendig und kostet Geld. Bei mir ist das egal, ich bin darauf nicht angewiesen und belästige damit die Leute. Aber es gibt Künstler die davon Leben wollen. Und denen muß das Leben leichter gemacht werden, sonst machen sie vielleicht keine Musik mehr. Spotify ist toll, es ist wie die anderen Dienste auch, eine wundervolle Möglichkeit Zugriff auf viel Musik zu haben, neue Sachen kennen zu lernen. Aber wenn man einen Künstler wirklich gut findet, dann unterstützt man ihn. Und dafür gibt es genug Wege. Woord.

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Ein Gedanke zu “lass es gehen

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