Top 5 2014

Es ist wieder Zeit. Ich schreibe weiter an meinem musikalischen Jahrbuch und möchte hier die 5 Künstler vorstellen, die mich 2014 beeinflußt haben. Genau wie die Jahre davor auch 🙂

Platz 5:
Sia ist Songwriterin. Berühmt geworden ist sie dadurch, daß sie anderen Hilft große Hits zu bekommen. Bei ihr rufen Beyoncé, Christina Aguilera, David Guetta, Rihanna und etliche andere an und möchten einen Song auf den Leib geschrieben bekommen. So weit so gut, dabei kamen Titanium und Diamonds ans Tageslicht. Nicht unbedingt Musik die ich höre. Doch dieses Jahr hat sie auch ein weiteres Soloalbum veröffentlicht und Chandelier geht durch die Decke. Ich liebe das Video mit der kleinen Maddie in der versifften Wohnung, genau, das mit der unglaublichen coolen Tanzperformance. Darauf schaue ich ein Interview mit Sia und schon ist klar was vorher nur versteckt zu sehen war. Die Frau ist eine Künstlerin im eigentlichen Sinne, sie gibt alles für die Kunst, ich mag das. Hier nun ein älteres Video. Soon we’ll be found, in einer Radio-Session und heiser an dem Tag. Man sieht hier aber sehr gut wie besonders sie ist:

Platz 4:
Ich weiß garnichts über Spaceman Spiff. Aber TV Noir bringt immer noch Künstler zum Vorschein die besonders sind. Deswegen schaue ich mir die Sendung immer wieder an. Spaceman Spiff, wie klingt das denn?! Da musste ich an diesen One-Hit-Wonder Song denken, also ohne das Spiff, ach ihr wisst schon. Und das klang damals so nach Industrial Pop. Aber Herr Spiff, das merkt man schnell, ist wahrhaftig. Er berührt ohne kitschig zu sein, das ist die Kunst daran. Ach, der Auftritt soll auch für sich selbst sprechen. Danach hört ihr euch wie ich die Alben an und dann erklärt sich der Rest wie von selbst.

Platz 3:
Da war ich doch dieses Jahr zum zweiten Mal beim Heimspiel Knyphausen, dem Festival mitten im Weinberg, weil es immer so schön ist. Mit gutem Wetter und viel gutem Wein. Und zauberhaften Künstlern. Und guter Stimmung. Und Wein. Und dann kommt erst Olli Schulz und unterhält uns hervorragend und dann stehen alle auf und gehen nach vorne und wir sind in der zweiten Reihe und erleben die Wucht eines Auftrittes von Käptn Peng und die Tentakel von Delphi. Tolle Texte, sehr eigenständige Beats mit lustigen Instrumenten. Und die ganze Zeit geht es ab wie ne funky Rockband auf irgendwas. Und zuviel und. Freue mich auf alles was von denen noch kommt. Parantatatam!

Platz 2:
Bilderbuch hat die tollsten Videos des Jahres. Da sieht jedes einzelne großartig aus. Und dann haben sie auch noch Stil. Eine seltene Eigenschaft für eine Indierockband. Ok, sie kommen aus Wien, das bringt schon mal ein ganz eigenes Flair. In einem Interview auf YouTube sagt der Sänger:“Wir wollen die Sinnlichkeit in den Indierock bringen!“ Ich habe da keine Bedenken. Und ich trinke jetzt hier diesen kleinen Tropfen Wermut und freue mich auf das neue Album in 2015.

Platz 1:
John Grant muß dieses Jahr meine Nummer 1 sein. In seine 2 bisherigen Alben bin ich reingefallen und habe mich noch nicht erholt. Queen of Denmark ist das „70er“-Album und spielt mit den großartigsten Melodien und stehe ich eben drauf. Kann ich nichts gegen machen. Da stimmt alles. Pale Green Ghosts bringt uns weiter in der Zeitlinie und hat einiges an Elektronik aufzubieten. Trotzdem ist es immer noch John Grant. Seine ganze Story berührt, möchte gar nicht groß drauf eingehen. Und die Musik ist in ihm gereift wie ein guter Wein. Auch hier freue ich mich auf die Zukunft des greatest Motherfucker.

Sonderpreis geht an …..
….Maeckes! Weil ich sein 2tes Soloalbum so mag. Das müsst ihr einfach anhören. Weil da musikalisch soviel passiert und die Lyrics deep sind und anders. Ich bin es leid mit den Releases von 95% der anderen Rapper, da kommt immer die gleiche Scheiße. Nicht bei Maeckes!

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