Top 5 2019

Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen

5 Jahre keine neue Musik von Thees. Eine Frechheit. Eindeutig. Und dann kommt dieses Jahr das wahrscheinlich beste Album seit „Hinter all diesen Fenstern“. Indie-Rock-Perlen, wenn Bruce Springsteen sie geschrieben hätte. Voll von wunderschönen Textzeilen die noch etwas bleiben. Im Kopf und im Herz.

„Du wartest auf die Liebe, und ich auf das nächste Bier.
Der Platz am Tresen neben mir bleibt heute leider leer.
Eine gute letzte Reise, zum Abschied leise winken,
Elektronische Musik kann man sich so selten schön trinken.“

Noah Gunderson – Lover

Auf das Album habe ich gewartet. „White Noise“ war eine emotionale Eruption in Rock. Und jetzt verbindet er die Country-Einflüsse der ersten Platte mit Elektronik und es ist wieder großes Gefühlskino. Musste mich reinhören, aber es hat sich gelohnt.

„One way or another, it’s gonna make its presence known. From one monkey to another
You can’t lose what you don’t own. It’s okay if you get anxious, Just please don’t call the cops
There’s a couple things I’m sure of, and a whole lot more I’m not“

Bon Iver – i, i

„22, A Million“ schien eigentlich die große Zäsur in der Karriere Bon Ivers zu sein. Der Folk der ersten beiden Alben samt seinem Komfort wich elektronischen Frickeleien und kryptischen Textfragmenten. Dann erschien „i,i“ und vereinte beide Phasen zu einer wunderschönen Mischung.

„Fever last too long
Fever’s rashing on
There’s no fountain in Silver
How art?
How art?“

Billie Eilish – when we all fall asleep, where do we go

Minimalismus, ASMR, Hype, Finneas, Hype und nochmal  Hype. Das alles zu Recht. Billie und ihrem Bruder ist ein tolles Album wie aus einem Guß gelungen. Modern, trotzdem zeitlos, mit Kraft und viel Stimmung. Bin so gespannt wo die Reise hingeht.

„So you’re a tough guy, Like it really rough guy
Just can’t get enough guy, Chest always so puffed guy
I’m that bad type
Make your mama sad type, Make your girlfriend mad tight
Might seduce your dad type, I’m the bad guy, duh“

Lana del Rey – Norman Fucking Rockwell!

Sie hat längst ihre eigene Sparte in der Musik. Lana hat die Grenzen des Mainstreams gesprengt und eine eigene Identität erschaffen. Ich dachte wirklich, da kommt nicht mehr viel. Aber NFR bringt es alles auf den Punkt. Ich lege mich fest, das ist ein Klassiker. Keine kann so über Begierde singen, ich glaube ihr jedes Wort. Mein Album des Jahres.

„Godamn, man child, You fucked me so good that I almost said, „I love you“.
You’re fun and you’re wild,
But you don’t know the half of the shit that you put me through.
Your poetry’s bad and you blame the news
But I can’t change that, and I can’t change your mood.“

Und dann waren da noch Faber „I fucking love my life“, Tyler the Creators „Igor“ und Angel Olsens „all mirrors“. Ich wollte sie erwähnt haben. Ich will, dass die Shins wieder was raus bringen!

3 Kommentare zu „Top 5 2019

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