Vorsätze 2018

2017 habe ich damit angefangen. Ich habe mir tatsächlich Vorsätze für das neue Jahr gegeben. Vorsätze und Herausforderungen die es zu erfüllen galt. Hier der Reality-Check. Denn nichts grätscht dir so schön in die Parade wie das Leben.

– mehr ordnen, Spontanität will gut überlegt sein — vielen Dank Evernote, du machst mein Leben einfacher!!
– eine druckbare Zeile jeden Tag, also für neue Songs — nicht jeden Tag, aber immer öfter
– ein Album als App im Store und in den Streaming-Portalen — ok, 1 Song auf allen Portalen, das werde ich ausweiten. War nicht einfach rauszufinden und einen guten Dienst zu finden, aber check, done!
– Musikvideo für eigenen Song machen, wer macht mit? — immer noch Lust drauf, bleibt für 2018 auf der Liste, Fabsi hilft mir, gerade beschlossen.
– eine neue Jobkompetenz jede Woche — Hätte auch noch besser sein können, zu oft in anderen Notwendigkeiten stecken geblieben, Ziel muss aber beibehalten werden
– ein neues Buch jeden Monat lesen — gerade mal geschaut, nur 9 geschafft, das ist wirklich ein Armutszeugnis, das MUSS besser werden!
– Buch fertig schreiben, Hälfte ist fertig. Lektor finden, der einem erzählt, daß man aber mal so gar keine Ahnung hat. Also vielleicht eher Ziel für 2018 — Weitergeschrieben, aber je mehr, desto komplexer, eher 2019, naja, hat Zeit.
– Jeden Tag auf Blendle.com oder perspective-daily.de gehen und 1 guten Artikel finden…und Geld dafür zahlen — gemacht! Beste Entscheidung, 2 super Seiten, fühle mich schlauer. Weitermachen!!
– gezielt gute Nachrichten raussuchen, aber trotzdem informiert bleiben — Passiert automatisch durch Perspective Daily. Super Seite.
– roten Anzug kaufen und wie ein Idiot aussehen, weil ich so einen will! — Nicht gemacht, aber der Wille ist noch da. Dafür einen blauen Anzug gekauft. Gilt das auch?
– #Bitchbody2017 – Challenge wegen Fokus und so. Verspreche auch keinerlei Fotos von mir zu posten, falls es klappt — Hat funktioniert, fühlte mich fitter denn je. Ein absolutes Plus. Der Dezember wie immer ein Schlag ins Kontor, ist aber garnicht so schlimm, muss auch sein. Aber Januar geht es wieder los.
– Schreib es auf! — done, siehe oben, mein Leben ist Evernote.

Neue Ziele:
– Beruflich neue Optionen checken, mein „been there, done that“-Gefühl verstärkt sich zusehends. Das kann nicht gut sein. Vielleicht etwas ganz Anderes? Dieser IT-Shice setzt sich nicht durch.
– Nicht die Sach-Ziele so wichtig nehmen. Mehr Aktivitäten-Ziele mit MENSCHEN, also konkrete Personen. Ist viel wichtiger. Ich erreiche etwas mit……
– Mehr Musik mit anderen Menschen. Songs schreiben am Rechner ist wichtig, Creativity und so, aber mit anderen halt eben auch, GO!
– Das Bildungssystem scheint unreformierbar, machen wir also weiter. Bin jetzt Delegierter für den Landeselternbeirat.

Wie letztes Mal, die wichtigen Ziele verrate ich sowieso nicht 😉

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Die Suche

Hier eine Aufnahme, schnell und dreckig, wie immer, von einem Song den ich für den Songslam in der Songbude geschrieben habe. Mein erster Country-Versuch 🙂 Bin ja bekanntlich vor nix fies.

Die Suche

Ich vergesse jetzt die Liebe, bis sie mich haltlos wiedererkennt.

Werde leugnen wenn sie mich fragt, lügen wenn sie Ross und Reiter benennt.

Für einen langen leisen Moment, wenn sie furchtlos und vehement,

ihren Willen zeigt, dich gar glauben lässt, sie wär nicht dekadent.

 

Also warum vermisse ich dich nicht?

Ich suche dich nur wenn du schon bei mir bist.

Und warum vermisse ich dich nicht,

ich frage dich wenn der Mut mich vergisst.

 

und jetzt bleibt mir auch nur warten,

hier ist nichts als müdes denken

ich könnte allmählich, suchend lenken,

am Ende doch nur uns beide kränken.

Wenn ich jetzt also lieber nichts sag’,

heißt das nicht nicht, dass ich dich nicht mag.

Es ist nur, ich fühl’ die Worte und die Jahre,

drehe mich um, und verneine das Offenbare.

 

Also warum vermisse ich dich nicht?

Ich suche dich nur wenn du schon bei mir bist.

Und warum vermisse ich dich nicht,

ich frage dich wenn der Mut mich vergisst.

 

Ich vergesse jetzt die Liebe, bis sie mich haltlos wiedererkennt.

Werde leugnen wenn sie mich fragt, lügen wenn sie Ross und Reiter benennt.

freigeben

freigeben

Atme ein, atme aus.

Wenn du’s schaffst, dann gibt’s Applaus.

Der Moment gehört dir allein.

Nichts so klar, nichts so rein.

Augen auf, Augen zu.

Du schaust vorbei, bin nicht wie du.

Ich lasse gehen, ich bin bereit.

Es ist die Demut, die befreit.

 

Weil du nicht trägst und weil du bleibst,

weil du schweigst, bist du allein.

Ich öffne die Arme, lass’ mich fallen,

ich lös’ mich auf und geb’ dich frei, ich geb’ dich frei.

 

Ich ruf’ deinen Namen, hol’ mich da raus.

Die Wucht begräbt, das Licht geht aus.

Du siehst in mir was du sehen willst.

Ich seh’ in dir was ich sehen will.

Das geht vorbei, du wirst schon sehen,

wir waren mehr als ein Versehen.

Doch frag mich heute und ich lass gehen,

kann dem Gedanken nicht widerstehen.

Die Distanz

 

Die Distanz II

ich gehe raus, lasse die kalte Luft die Zellen fluten
schließe die Augen, atme aus, dieses Jahr lässt mich bluten
dann laufe ich los, treibe die Wege vor mir her
bleibe jetzt stehen, die Anderen fragen bald nicht mehr
es ist schon komisch, was die Leute heute von mir wollen
ich war ein Stein, und bin bereit jetzt wieder los zu rollen

vor mir bricht alles zusammen, ich bin hier
vor mir ist jetzt Platz und ich komme und renovier’

vergib mir die Distanz,
von hier an gehe ich allein, von hier an will ich nicht mehr mit dir sein
vergib mir die Distanz,
der Schmerz bleibt immer ein Teil von mir und solange ich es will bleibt er hier

Weil ich nicht glauben will, bin ich doch lieber still
da kommt der Wal und wir sind alle alle klein wie Krill
weil ich jetzt sehen kann, weil ich verstehe wann
tauche ich ab, atme ein und lass die Liebe ran

vor mir bricht alles zusammen, ich bin hier
vor mir ist jetzt Platz und ich komme und renovier’

vergib mir die Distanz,
von hier an gehe ich allein, von hier an will ich nicht mehr mit dir sein
vergib mir die Distanz,
der Schmerz bleibt immer ein Teil von mir und solange ich es will bleibt er hier

Spaltprodukt

….und sie spalten immer weiter…. Habe einen Anti-Wutbürger-Song geschrieben. Einen „hört auf uns weiter auseinander zu dividieren“-Song. Musste mal sein. Schuld sollen die haben, die erst seit kurzem hier sind. Unlogisch, einfach nur unlogisch. Und Politik koppelt sich immer mehr von der Realität ab, den Geringverdienern droht die Altersarmut, die sollen laut Bundesregierung deswegen mehr Beiseite legen. Durch so Aussagen werden noch mehr Wutbürger produziert. ….ich trete hoch und das hoffentlich nicht alleine….

Spaltprodukt

Ich will das nicht mehr hinnehmen__hab’ das nicht kommen sehen
Ich kann das gar nicht glauben__dieses Land will man nicht mehr verstehen
jetzt stehst du da__stehst wo all die anderen stehen
wird man wohl sagen dürfen__die haben’s auf uns abgesehen
sie haben gesagt__die haben ‘nen anderen Hintergrund
das kann nicht klappen__diese Normen sind zu ungesund
wer lässt die Häuser brennen?__ich seh’ Pegioten flennen
wer gibt mir was?!__so’n bißchen Krieg__uns soll ‘ne Grenze trennen

und sie spalten immer weiter…weiter
wir waren nie bereiter…reiter
uns wieder umzudrehen und hier nicht wegzusehen

und es ist soweit__ihr könntet wieder jemand sein
drum wird getreten__nach unten dürfte leichter sein
doch schau ruhig hin__sie indoktrieren hier schon seit Jahren
Prinzip Angst__und du bist hinterher gefahren
ich werd’ nicht aufgeben__menschlich nicht drangeben
die haben so hart gekämpft__wir lassen`s sie nochmal erleben
ich sehe klar__eure Lösung ist nicht meine
ich trete hoch__und das hoffentlich nicht alleine

und sie spalten immer weiter…weiter
wir waren nie bereiter…reiter
uns wieder umzudrehen und hier nicht wegzusehen